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Wie beeinflussen die Därme das Wohlbefinden und Energieniveau?

Antoni Krokowicz Apr 19, 2019
Wie beeinflussen die Därme das Wohlbefinden und Energieniveau?

Im menschlichen Darm gibt es über 100 Billionen Bakterien, die Mikroflora oder Mikrobiota genannt werden. Vielleicht wissen Sie nicht, welche Bedeutung der Darm bei der Versorgung der Energie zu ihrem Körper spielt und wie es Ihre Stimmung beeinflusst.

Die Bakterien im Darm sind für den Abbau von Pflanzenfasern aus Nahrungsmitteln durch Fermentation verantwortlich. Dieser Prozess ist die Energiequelle nicht nur für Darmbakterien, sondern auch für den Menschen und ermöglicht es ihm, die wichtigen Nährstoffe, wie die Vitamine K und B (1), aus der Nahrung zu absorbieren.

Vitamin K ist sehr wichtig für die richtige Blutgerinnung. B-Vitamine sind eine vielfältige Gruppe von wasserlöslichen Vitaminen, die eine wichtige Rolle im Stoffwechsel spielen (2). Sie helfen uns, Energie aus der Nahrung freizusetzen, die Haut gesund zu halten und die richtige Funktion des Nervensystems zu halten.

Die Darmbakterien sind sehr wichtig für die Funktion des Gehirns und wirken sich insbesondere auf die Stimmung aus.

Es wird geschätzt, dass im Magen-Darm-Trakt sich die Mehrheit (etwa 95%) des Serotonins im menschlichen Körper befindet (3). Das ist ein der Hauptgründe, warum die gesunden Därme für die gute Stimmung wichtig sind.

Serotonin ist ein Neurotransmitter, der dem Gehirn hilft, Informationen von einem Teil an die anderen Teile des Gehirns zu übertragen. Manchmal wird es als „Glückshormon“ genannt, weil es zum Glücksgefühl und Wohlbefinden beiträgt. Sein Mangel kann zu Depressionen, Schlaflosigkeit und anderen psychischen Problemen führen. Serotonin entsteht durch den Abbau von Tryptophan, einer essenziellen Aminosäure, die man mit Nahrung liefern muss. Die guten Quellen von Tryptophan sind die Lebensmittel reich an Protein, wie mageres Fleisch, Fisch, gelber und weißer Käse, Milch, Sojaprodukte, Hülsenfrüchte, Kürbiskerne und Eier.

Darüber hinaus wurde kürzlich festgestellt, dass das Gehirn mit dem Darm durch so genannte „Achse des Darm-Gehirns“ verbunden sind. Die Forscher finden immer mehr Beweise dafür, wie diese Verbindung wichtig für die Kontrolle der Stimmung und die richtige Funktion des Gehirns ist.

Wie funktioniert die Darm-Gehirn-Achse?

Wie der Name selbst sagt, ist die Darm-Gehirn-Achse eine Verbindung zwischen dem Darm und Gehirn in zwei Richtungen. Das Gehirn kann Signale dem Darm senden, um seine Beweglichkeit, Verdauung und Absorption zu regulieren. Die Därme und die verbundenen Mikroorganismen beeinflussen die Neurotransmitter im Gehirn - es wurde nachgewiesen, dass sie sich auf Stress und Angst, Stimmung und Verhalten auswirken (4).

Das Grundprinzip ist, dass eine gesunde Mikroflora eine vielfältige Mikroflora ist. Auf der Oberfläche unseres Körpers und in unserem Körper gibt es viele verschiedenen Mikroorganismen. Nur im Dickdarm, der ca. zwei Meter lang ist, gibt es ungefähr 4.000 verschiedene Arten von Bakterien.

Wie können Sie die Vielfalt von Bakterienarten im Darm erhöhen?

Die Darmbakterien erwerben die Energie aus unserer Nahrung. Der größte Diätfehler in den Industrieländern ist das übermäßige Verzehren von einfachen Kohlenhydraten, d.h. Zucker und Tierprodukte. Die letzten Forschungen zeigen, dass aufgrund einer ballaststoffarmen Ernährung, d.h. Mangels an Obst, Gemüse und Samen, sich unsere Darmflora verändert. Die Bakterien, die Fettleibigkeit und Verstopfung, Blähungen und Darmentzündungen fördern, beginnen zu dominieren. Wenn man viel einfache Kohlenhydrate verzehrt, verschwinden die guten Mikroben und die schlechten werden stärker.

NUnsere guten Bakterien sind zufrieden, wenn man ihnen die komplexen Zucker und Ballaststoffe versorgt, die im Dickdarm abgebaut werden.

Die Bakterien brauchen auch die so genannten Präbiotika. Das sind die Substanzen, die das Wachstum stimulieren und die Aktivität der normalen Darmflora, wie Inulin, Lactulose oder Colostrum, stimulieren. Man sollte am häufigsten die natürlich fermentierten Produkte essen, die die probiotischen Bakterien enthalten, wie Naturjoghurt oder sauer Gemüse.

Referenzen:
1. LeBlanc, J.G., Milani, C., de Giori, G.S., Sesma, F., van Sinderen, D. and Ventura, M., 2013. Bacteria as vitamin suppliers to their host: a gut microbiota perspective. Current opinion in biotechnology, 24(2), pp.160-168.
2. Huskisson, E., Maggini, S. and Ruf, M., 2007. The role of vitamins and minerals in energy metabolism and well-being. Journal of international medical research, 35(3), pp.277-289.
3. Kim, D.Y. and Camilleri, M., 2000. Serotonin: a mediator of the brain–gut connection. The American journal of gastroenterology, 95(10), p.2698.
4. Foster, J.A. and Neufeld, K.A.M., 2013. Gut–brain axis: how the microbiome influences anxiety and depression. Trends in neurosciences, 36(5), pp.305-312.

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